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02 Jan

Handball Sport

Posted in Ballsport on 02.01.12 by Merlyn

Der THW Kiel ist der wohl populärste Handballverein Deutschlands, mit Sicherheit jedoch der erfolgreichste. Er errang bereits vor der Gründung der Handball-Bundesliga im Jahr 1966 drei deutsche Meistertitel im Hallenhandball (1957, 1962 und 1963) und wurde in 20 Spielzeiten 18-mal Meister der damals höchsten Spielklasse, der Landesliga Schleswig-Holstein. Bei der Gründung der Bundesliga wurde der THW Kiel allerdings als Schleswig-Holstein-Meister nicht berücksichtigt, da die Resultate der Regionalmeisterschaften 1966 berücksichtigt wurden, bei denen der THW am (Landesliga-Vizemeister) VfL Bad Schwartau gescheitert war. Ein Jahr später aber gelang der Aufstieg in die Bundesliga Nord. Seit 1967 spielt der THW mit Ausnahme der Saison 1973/74 immer in der Bundesliga. Seit 1992 ist die THW-Bundesliga-Mannschaft als THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG vom Mutterverein THW Kiel e. V. abgekoppelt. In der Kieler Sparkassen-Arena (Ostseehalle), die 10.250 Zuschauern Platz bietet, finden die Heimspiele des THW Kiel statt. Er ist ist einer von drei Vereinen, die seit der Gründung der eingleisigen Bundesliga dabei waren. Mit dem Gewinn der dreizehnten deutschen Meisterschaft in der Saison 2006/2007 löste der THW Kiel den VfL Gummersbach als deutschen Rekordmeister ab. Seither führt der Verein die Ewige Tabelle der Handball-Bundesliga an. Mit insgesamt 28 nationalen Titeln ist der THW, vor dem VfL Gummersbach und dem HC Empor Rostock mit jeweils 17 nationalen Titeln, der erfolgreichste deutsche Verein auf nationaler Ebene. Der Erfolg setzt sich auch in dieser Saison fort. Mit 36:0 Punkten stellte man einen neuen Startrekord in der Toyota Handball Bundesliga auf, welcher bis zum heutigen Tag Bestand hat.

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30 Sep

Handball 2011 – ein Sport-Trend?

Posted in Ballsport on 30.09.11 by Merlyn

In Deutschland gibt es rund 4 600 Handballvereine, in denen 850 000 Menschen organisiert sind. Diese Vereine beteiligen sich mit circa 33 000 Männer-, Frauen- und Jugendteams am Spielbetrieb. Lange Zeit fristete Handball ein Dasein als Randsportart, aber diese Phase ist längst überwunden. Handball ist ein Massenphänomen geworden. Aber hält dieser Trend an? Ja, wenn man den Berichten von news.sportladen.com glauben schenken möchte.

Die Erfolge der Nationalmannschaft: Popularisierung des Handballs

2011 war kein gutes Jahr für den Handballsport, wenn man zumindest das Abschneiden des Nationalteams bei der Weltmeisterschaft in Schweden diesen Januar zur Grundlage nimmt. Mit hohen Erwartungen startete die Mannschaft unter Leitung Heiner Brands in den Wettbewerb, am Ende musste sie sich mit dem elften Platz begnügen. Die Nationalteams sind Aushängeschilder einer jeden Sportart: Feiern sie Erfolge, profitiert der gesamte Sport davon. Eindrucksvoll bestätigt wurde diese These im Jahr 2007, als die Handballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land den Titel errang. Die Medien widmeten sich diesem Ereignis ausführlich, Millionen Zuschauer fieberten in den Hallen und vor den Fernsehgeräten mit. Die Folge davon war, dass sich zahlreiche Mädchen und Jungen für den Handball zu interessieren begannen und Vereinen vor Ort beitraten. Ein solcher Katalysator fehlte dieses Jahr, aber der Handballsport profitiert weiterhin vom Erfolg aus dem Jahr 2007. Immer noch strömen zahlreiche Jugendliche in die Vereine und Zuschauer in die Hallen, wenn Nationalteams oder Vereinsmannschaften Spiele austragen. Der Trend zugunsten des Handballs ist also weiter ungebrochen, auch wenn dieses Jahr ein erfolgreiches Abschneiden bei der Weltmeisterschaft ausblieb.

Die stärkste Liga der Welt

Das liegt unter anderem daran, dass sich die Attraktivität des Handballsports in Deutschland nicht allein aus dem Nationalteam speist. Hierzulande gibt es zudem Vereinssport auf höchstem internationalen Niveau. Zu Recht wird die erste deutsche Liga auch als stärkste Liga der Welt bezeichnet. Nicht ohne Grund spielen viele Leistungsträger anderer Nationalteams bei deutschen Vereinen. Die Stärke deutscher Mannschaften ist auch an den Erfolgen deutscher Klubs bei europäischen Wettbewerben zu sehen. So gewann unter anderem der VFL Gummersbach 2011 den Europapokal der Pokalsieger und Frisch Auf Göppingen den EHF-Pokal. Die Königsklasse im europäischen Handball, die Champions League, wurde bereits sechzehn Mal von Teams aus Deutschland siegreich beendet. Diese Vereinserfolge sowie spannende Auseinandersetzungen in der Bundesliga werden den deutschen Handball weiterhin zu einer höchst populären Trendsportart machen.

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