Stillsitzen ist für Kinder eine der schwierigsten Aufgaben, die es bis zum Erwachsenwerden zu bewältigen gilt: Schon Babys strampeln, und das nicht nur, wenn sie einen zu kleinen Overall tragen. Am Esstisch wird vom Kleinkind mit dem Stuhl gekippelt, und Teenager sausen auf BMX-Rädern über Felder und Wiesen. Doch das ist nur gut so: Denn schon in jungen Jahren ist Sport für die Gesundheit äußerst wichtig – und leider finden sich Gegenbeispiele an zunehmend schwereren und dickeren Kindern, die sich ungesund ernähren und mehr Zeit vor dem PC als im Freien beim Toben verbringen. Und nicht nur die körperliche, auch die seelische Seite ist betroffen: Wer aktiv ist, schüttet Glückshormone aus – und fördert zudem Stressabbau und Konzentrationsfähigkeit.
Zwar ist Sport an deutschen Schulen ein Pflichtfach, doch der Unterricht erstreckt sich in der Regel nur über vier Stunden in der Woche – zu wenig, um die Lust am Lernen wirklich zu stärken. Wer seinem Schulkind also gleichzeitig viel Spaß in der Freizeit und gleichzeitig automatisch besseren Noten nicht nur im Sport anhalten bieten möchte, der sollte den Nachwuchs ganz einfach in einem Verein für die Sportart anmelden, die dem Kind am meisten zusagt. Und werden Wettkämpfe ausgetragen ab und an, so wird auch hier das Bewältigen von Anspannung kurz vor dem Startschuss erlernt und kann auf Klassenarbeiten übertragen werden. Sport ist also für die Gesundheit ebenso wichtig wie für den Erfolg und eine gute Figur. Das Schöne daran ist: Freude an der Ausführung hat man dabei in der Regel auch noch.
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